rezension · Rezensionen und Buchtipps

Audrey Hepburn und der Glanz der Sterne von Juliana Weinberg

„Frühstück bei Tiffany“ ist einer meiner Lieblingsfilme und ich liebe Audrey Hepburn. Aber wer nicht? Ich habe den Film schon oft gesehen und habe mich gefreut, als ich bei netgalley das Buch über das Leben von Audrey Hepburn entdeckte.

Audrey Hepurn wird 1929 in Belgien geboren, ihr Vater ist Brite, ihre Mutter eine niederländische Baronin. Nachdem der Vater die Familie verlässt, als sie sechs Jahre alt ist, lebt Audrey mit ihrer Mutter und ihren Brüdern in Arnheim. Wo sie auch den Zweiten Weltkrieg erlebt und fast verhungert. Audrey größter Wunsch ist es, Primaballerina zu werden. In London besucht sie eine Balletschule und trainiert äußerst hart und diszipliniert. Aber die Mangelernährung während des Krieges hat ihr Muskelwachstum so beeinträchtigt, dass sie keine Primaballerina werden kann.

Stattdessen tanzt sie als Hintergrundtänzerin in Musicals, modelt und bekommt erste kleine Filmrollen. Schließlich wird Hollywood auf sie aufmerksam und ihre Filmkarriere beginnt. Sie ist eine der wenigen Schauspielerinnen, die im Laufe ihrer Karriere einen Oscar, einen Golden Globe, einen Emmy und einen Tony Award gewinnt. Eine Ikone ihrer Zeit, die nicht nur viele Menschen ins Kino oder Theater lockt, sondern auch Modedesigner wie Givenchy inspiriert und einen eigenen Modestil kreiert.

Audrey Hepburn arbeitet außerdem als UNICEF Sonderbotschafterin. Sie heiratet zweimal,wird zweimal geschieden und ist Mutter von zwei Söhnen.

Im Alter von 64 Jahren erliegt sie einem Krebsleiden an ihrem Wohnort in der Schweiz,

Fazit

Das Buch ist keine Biographie, sondern beschreibt in Romanform Audrey Hepburns Leben. Wenn man ein Buch über eine berühmte Künstlerin schreibt, erfordert dies von Seiten der Autorin viele Recherchen und ist sicher nicht ganz leicht. Man kann nicht einfach Personen und Erlebnisse erfinden, sie müssen immer einen Bezug zum echten Leben der Künstlerin haben.

Was mich schon zu Beginn des Buches stört, ist die Tonalität. Immer errötet jemand, die Blumen tuften betörend und so weiter. Das klingt schon sehr kitischig. Außerdem habe ich zunächst angenommen, es handelt sich um eine Übersetzung. Und zwar um eine schlechte. Aber die Autorin ist Deutsche! Es gibt in dem Buch viele falsche Formulierungen. Sätze wie „Es war ihr furchtbar“ oder „Seine Lippen waren leicht wie eine Feder und doch so innig…“

Welche Sprache soll das sein? Deutsch sicher nicht. Etwas kann furchtbar sein. Aber “ Es war ihr furchbar“ ist falsches Deutsch. Lippen können weich sein, aber nicht leicht. Und Lippen sind auch nicht innig. Ein Kuss kann innig sein, aber nicht die Lippen. Ich frage mich, wo hier der Lektor oder die Lektorin war?

Ich habe an der Stelle der „innigen Lippen“ dann entgültig das Buch zur Seite gelegt. Schade. Empfehlen kann ich das Buch daher nicht.

  • Autorin: Juliana Weinberg
  • ISBN-10 : 3548063926
  • ISBN-13 : 978-3548063928
  • Herausgeber : Ullstein Taschenbuch; 1. Auflage (28. September 2020)

#audreyhepburnundderglanzdersterne#netgalleyDE

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Skoutz-Award – Die Shortlist

Gestern, kurz vor Mitternacht, wurde mit fast dreiwöchiger Verspätung die Shortlist veröffentlicht.Und ich bin leider nicht dabei. Was ich mir schon fast gedacht habe. Denn mein Buch wurde nicht mehr auf Facebook vorgestellt, das versprochene Interview fand auch nicht statt und meine E-Mails wurden auch nicht mehr beantwortet.Da kriegt man so eine Ahnung…😉

Allen, die jetzt auf der Shortlist stehen, wünsche ich viel Erfolg!


Auch wenn ich nicht mehr dabei bin, habe ich vom Skoutz-Award trotzdem profitiert. Weil ich nette Autorinnen und Buchbloggerinnen kennen gelernt habe und von ihnen Tipps und Unterstützung bekommen habe. Zum Beispiel in Sachen Buchmarketing.

Herzlichen Dank an alle, die für mein Buch abgestimmt haben! 🙏


Und es geht weiter. Mein zweites Buch ist in Arbeit!

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Rezension: Das lügenhafte Leben der Erwachsenen

Nachdem ich die neapolitanische Saga gelesen hatte, war ich sehr gespannt auf das neue Buch von Elena Ferrante. Die Saga, beginnend mit „Meine geniale“ Freundin, wurde inzwischen sogar verfilmt. Meine Erwartung war daher sehr hoch.

Worum geht’s`?

Giovanna ist dreizehn Jahre alt und wächst sehr behütet auf,ihre Eltern sind Akademiker und gehören der Mittelschicht Neapels an. Als Giovoanna in die Pubertät kommt, verändert sie sich, stellt die Regeln ihrer Eltern in Frage und möchte gern auch den Teil der Familie kennen lernen, der aus dem armen Teil Neapels kommt und zu dem die Eltern bisher jeden Kontakt mieden. Sie lernt ihre Tante Vittoria kennen, eine ruppige und ziemlich vulgäre Person, die Giovanna aber fasziniert. Im Laufe der Geschichte entdeckt Giovanna ein Geheimnis ihres Vaters, das alle verstört und die Familie auseinander reißt.

Fazit

Ich habe das Buch als Hörbuch gehört, gesprochen von Eva Mattes. Sie liest hervorragend, hat eine sehr angenehme Stimme und spricht offenbar italienisch, denn sie spricht alle italienischen Namen und Begriffe korrekt aus. Was man wahrlich nicht von jeder Sprecherin sagen kann. Das macht es um so angenehmer, ihr zu zu hören.

Den Plot – Teenager deckt das Lügengebilde, in dem ihr Vater lebt- auf, hat mir gut gefallen. Das Buch hat aber auch Längen. Wie alle Kinder, die in die Pubertät kommen, ist Giovanna launisch, naiv, ich-bezogen, oft ziemlich albern und träumt von der romantischen Liebe. Das geht einem mit der Zeit ziemlich auf die Nerven. Zumindest mir! Denn das Buch hat über 300 Seiten. Ich hätte es schön gefunden, wenn die Autorin ab und zu mal aus der Perspektive der Erwachsenen erzählt. Andererseits heißt das Buch ja “ Das lügenhafte Leben der Erwachsenen.“ Es geht also um die Sicht von Giovanna.

Für mich kommt das Buch nicht an den berühmten Vorgänger „Meine geniale Freundin“ heran. Aber eine solche Meisterleistung kann man auch nicht ständig wiederholen.

  • „Das lügehafte Leben der Erwachsenen“
  • Autorin: Elena Ferrante
  • ISBN-10 : 384453976X
  • ISBN-13 : 978-3844539769
  • Herausgeber : der Hörverlag; Ungekürzte Lesung Auflage (3. September 2020)

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Skoutz-Award – Die Short List

Es ist soweit! Die Wahl zur Shortlist steht an. Jetzt wählen die Juroren und die Leserinnen und Leser-also ihr- wer ins Finale kommt.

Hier könnt ihr abstimmen.

1.Einfach die E-Mail-Adresse unter „Meine Antwort“ eingeben

2. Auf das Buch eurer Wahl klicken. „Vom Flüchten“ findet ihr an erster Stelle in der Kategrie „History“.

Ich bedanke mich schon einmal für eure Unterstützung und hoffe ntürlich, dass mein Roman es ins Finale schafft.

 

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Rezension: Kochen wie in Japan von Kaori Iriyama

Ich habe eine Schwäche für die Japanische Küche und mich gefreut, dass ich über NetGalley ein Kochbuch zur Verfügung gestellt bekommen habe.“ Kochen wie in Japan“ von Kaoru Iriyama. Mit fantastischen Fotos von Joerg  Lehmann.

Das Kochbuch enthält nicht nur verschiedene Gerichte von Suppen und Nudeln über Reisgerichte, Sushi,  Hauptspeisen, Beilagen und Salate bis zu Street Food und Süßspeisen. Es geht auch um die Japanische Tischkultur,  Harmonie und Ausgewogenheit der Speisen und die Ästhetik, die weltberühmt ist. Nicht umsonst  hat die UNESCO  die Japanische Küche 2013 zum Weltkulturerbe erklärt.

Die Japanische Küche ist aufwändig und viele Zutaten erhält man nur im Asiamarkt oder im Bioladen. Man sollte sich also etwas Zeit nehmen fürs Einkaufen, Zubereiten und natürlich auch für das Anrichten. Und nicht zuletzt bei Essen!

Fazit

Es gibt viele verschiedene Gerichte und großartige Fotos. Allerdings fand ich es sehr enttäuschend, dass es fast immer um Fleisch-oder Fischgerichte geht. Selbst in den Tofu Frikadellen ist Fleisch enthalten. Unter den Hauptgerichten gibt es nur ein einziges vegetarisches Gericht. Tofu mit Teriyakisauce. Nicht gerade der Knaller.

Das ist einfach nicht mehr zeitgemäß. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass es in einem Land wie Japan, das buddhistisch geprägt ist und dem der Tofu erfunden wurde, so wenig vegetarische Gerichte gibt.  Das ist schade, denn für Vegetarier ist das Buch nicht geeignet. Und selbst in einem Land wie Deutschland, in dem verhältnismäßig  viel Fleisch gegessen wird, kann man mit Rezepten, die Schweinebauch enthalten, auch nicht wirklich viele Menschen begeistern.

Gern hätte ich euch noch Fotos aus dem Buch gezeigt, die wirklich toll sind. Leider hat der Verlag meine Anfrage nicht beantwortet.

  • „Kochen wir in Japan“ 
  • Autorin: Kaori
  • gebundene Ausgabe: 144 Seiten
  • Verlag: GRÄFE UND UNZER Verlag GmbH; Auflage: 2 (6. Mai 2020
  • ISBN-10: 3833873043
  • ISBN-13: 978-3833873041

 

 

#KochenwieinJapan #NetGalleyDE

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Rezension: Im Einklang mit der Welt- Weisheiten des Dalai Lama

Das Buch „Im Einklang mit der Welt-Weisheiten des Dalai Lama“, herausgegeben vom Padloch Verlag, ist ein „Best of“ der Bücher des Dalai Lamas. Aufgeteilt in viele kleine Abschnitte.

Es geht um die Grundlagen des Buddhismus, die Entstehen von Leid und die Notwendigkeit von Ethischem Verhalten unabhängig von Religionen. Auch der Schutz der Umwelt und der Respekt anderen Lebewesen gegenüber liegt seiner Heiligkeit, dem Dalai Lama, am Herzen und er zeigt die Wichtigkeit gerade in der heutigen Zeit auf.

Etwas antiquiert kommt aber folgende Aussage des Dalai Lama daher:

„….verheiratete Paare sollten Kinder haben, wenn keine zwingenden Gründe dagegensprechen. Keine Kinder zu haben, weil man ein Leben ohne Verantwortung genießen will, ist in meinen Augen ein Fehler.“

Das zeigt, dass der Dalai Lama,gelinde gesagt, sehr konservativ ist. Zum einen kann er sich offenbar nur vorstellen, dass verheiratete Paare Kinder bekommen. Andere nicht. Zum anderen unterstellt er Menschen, die keine Kinder haben, Egoismus. Das ist unangemessen. Denn auch ohne Kinder in die Welt zu setzen, kann man ein sinnvolles Leben führen und das von anderen Menschen bereichern. In Anbetracht der Tatsache, dass wir derzeit schon über 7,8 Milliarden Menschen auf dieser Erde haben, mit einem Zuwachs von 78 Millionen in den letzten fünf Jahren, ist seine Aufforderung, Kinder in die Welt zu setzen,  auch nicht zu verstehen. Von der Rolle der Frau in diesem Zusammenhang einmal ganz abgesehen. Der Nachsatz, er als Mönch solle sich dazu vielleicht nicht äußern, macht es auch nicht besser.

 

Fazit

Wer sich für den Buddhismus interessiert und sich mit den Grundlagen beschäftigen möchte, ist mit dem Buch gut beraten. Auch als Geschenk eignet es sich gut. Wer sich schon länger mit dem Buddhismus beschäftigt oder bereits Bücher des Dalai Lamas gelesen hat, wird hier nichts Neues finden.

  • Titel: „Im Einklang mit der Welt-Weisheiten des Dalai Lama“
  • Autor: German Neundorfer
  • Gebundene Ausgabe: 96 Seiten
  • Verlag: Pattloch Geschenkbuch; Auflage: 2. (23. März 2020)
  • ISBN-10: 3629115799
  • ISBN-13: 978-362911579
  • Preis: 10 Euro
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Rezension und Interview: Fluch der Saline von Anna Castronovo

Habt ihr Lust auf einen Ausflug in das Sizilien der 60er Jahre? Hier begegnen euch der vierzehnjährige Totò und sein Vater, die in einer Salzmine schuften, eine schrullige Nonna, eine Seherin, viel Abglauben und ein Fluch.

Aber der Reihe nach. Totòs Vater kauft eine marode Salzmine, in der fortan auch Totò schuften muss, obwohl er lieber zur Schule gehen möchte. Die Saline treibt die Familie in den Ruin, aber Totòs Vater will nicht verkaufen. Dann ist da auch noch ein Fluch, der auf der Saline zu liegen scheint und ein dunkles Familiengeheimnis. Kann Totò trotzdem seinen Traum verwirklichen?

Fazit

Der Roman von Anna Castronovo beinhaltet nicht nur eine packende Familiengeschichte. Sie zeigt uns auch das Sizilien der 60er Jahre, in dem Armut und Hoffnungslosigkeit herrschen, es strikte Regeln insbesondere für Frauen gibt, Menschen voller Aberglauben sind und ein Gerücht schnell zur Wahrheit wird und Menschen stigmatisiert.

Ich habe Anna Castronovo über den Skoutz Award kennen gelernt, den die Autorin im letzten Jahr in der Kategorie „Historische Roman“ gewonnen hat und war schon sehr gespannt auf ihr neues Buch. Ich habe es in einem Zug durchgelesen. Es ist spannend und bildreich geschrieben.  Ein weiteres Plus: Es ist nicht alles so, wie es zunächst scheint. Denn nichts ist langweiliger, als wenn man nach der ersten Seite schon weiß, wie es ausgeht. Die Charaktere sind großartig beschrieben, man fühlt sich sofort mit ihnen verbunden. Egal ob es der junge Totò ist, der ausbrechen will, die Nonna mit Lockenwicklern im Haar, die vielleicht gar nicht so verrückt ist, wie man glaubt oder der Vater, der in seinem Wunsch der Armut zu entfliehen, alles falsch macht, was man falsch machen kann.

Anna Castronovo kennt Sizilien sehr gut. Man merkt dem Buch an, dass sehr gut recherchiert wurde. Viele kleine Details machen das Lesen zum Genuss. Ganz nebenbei erfährt man viel über die Region und Salzherstellung. Und im Buch gibt es auch noch ein Rezept für  das Auberginengericht Caponata, das ich demnächst für meinen Food Blog ausprobieren will.

Ein Buch, das ich euch sehr empfehlen kann.

Interview mit Anna Castronovo

Anna Castronovo
Anna Castronovo mit ihrem Buch „Fluch der Saline“

Ich habe der Autorin fünf Fragen gestellt:

Dein Roman spielt in Italien. Wie ist dein Verhältnis zu Italien?

Amore, amore 🙂 Seit meiner Kindheit war ich immer viel in Italien. Nach der Schule habe ich ein Jahr in Perugia Italienisch studiert, danach wurde ich Dolmetscherin und Übersetzerin. Vor 21 Jahren habe ich dann in München meinen jetzigen Mann kennengelernt – einen Sizilianer. Wir verbringen jedes Jahr mehrere Wochen auf der Insel, also genug Gelegenheit, Stoff für meine Sizilienromane zu sammeln.


Wie entstehen neue Bücher bei dir? Was inspiriert dich zum Schreiben?

Die Geschichten finden mich, sie kommen zu mir. Manchmal stelle ich mir vor, im Universum schweben lauter unerzählte Stories herum, die auf die richtige Person warten, um endlich aufgeschrieben zu werden. Manchmal blitzen in mir Figuren auf, Schauplätze oder bestimmte Sätze und ich weiß sofort: Dem muss ich nachgeben. Meine Romane haben auch alle einen wahren Kern – meist Geschichten, die mir andere Menschen erzählen.

Bist du ein Mensch, der Ruhe und Zurückgezogenheit zum Schreiben braucht oder bestimmte Rituale?

Oh, ich bräuchte viel mehr Ruhe zum Schreiben 😉 Der Grund, warum meine Romane immer so lange brauchen, bis sie fertig sind, ist das Alltagschaos bei uns zuhause. Zwei Kinder, Mann, Haus, Garten, Pferd, Kater und meine „normale“ Arbeit als Journalistin … Vor allem während der Homeschooling-Zeit habe ich überhaupt keine Ruhe zum Schreiben gehabt. Ich hoffe sehr, dass wir jetzt in den Sommerferien in unser Haus ans Meer fliegen können, das ist wie ein Schreib-Camp für mich. Morgens, wenn alle noch schlafen, setze ich mich mit einem Kaffee auf die Terrasse, schaue aufs Meer, und dann fließen die Geschichten aus mir heraus.

Was beschäftigt dich gerade in Bezug auf deinen Roman? Lesungen sind ja wegen Corona nicht möglich.

Tatsächlich ist der Buch-Launch voll in die Hose gegangen. Das lag in erster Linie an den langen Lieferzeiten von BoD, die meinen ganzen Zeitplan zerstört haben. Ich musste erst 3 Wochen auf das Probeexemplar warten, und als ich das freigegeben hatte, nochmal 4 Wochen auf die erste Buchlieferung. Das hat dazu geführt, dass auf Social Media Buchbesprechungen und Gewinnspiele liefen, bevor das Buch überhaupt erhältlich war. Auch die Leserunde auf Lovelybooks war schon abgeschlossen, bevor der Roman in den Shops war. Das war wirklich blöd. Aber ich hoffe natürlich, dass Totòs Geschichte vielen Lesern gefällt, und der Roman sich trotzdem via Mundpropaganda und Social Media durchsetzt.

Was ist dein Lieblingsbuch?

„Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende hat die Liebe zu Büchern in mir entfacht, als ich 5 Jahre alt war. Deshalb wird es immer einen besonderen Platz in meinem Lese-Herzen haben. Ansonsten: viele, viele, viele.

Vielen Dank, Anna!

 

Auf ihrer Website findet ihr Infos zu “ Fluch der Saline“ und weiteren Büchern der Autorin. Oder besucht ihre Facebookseite, wo Anna ihre Leserinnen und Leser mit auf die Reise nimmt, wenn sie ein neues Buch beginnt.

Titel: Fluch der Saline

Autorin: Anna Castronovo

Erscheinungsjahr: 2020

ISBN 978-375-193-823-5

E-Book: 4,99 €; Taschenbuch 10,99 €

 

 

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Der fremde Tibeter

Wir ihr wisst, stelle euch hier nicht nur Bücher vor, die neu erschienen sind, sondern auch ältere Bücher, die mir sehr gut gefallen haben und die ich immer wieder mal lese.

Heute stelle ich euch ein Buch vor, dass bereits 2002 erschienen ist und das ihr unbedingt gelesen haben solltet, wenn ihr Krimis mögt, euch für tibetischen Buddhismus und fremde Welten interessiert.

Der Autor, Eliot Pattison, ist Journalist, Rechtsanwalt und ein profunder Kenner des Tibetischen Buddhismus. Er ist oft nach China und Tibet gereist und das merkt man dem Buch auf jeder Seite an.

Worum geht es?

Der Polizist Shan fällt in Ungnade und wird in ein chinesisches Arbeitslager im besetzen Tibet verbannt. Als ein Mord passiert, darf er wieder ermitteln. Natürlich nur im Sinne der chinesischen Regierung. Shan findet versteckte Klöster und Höhlen, in denen die Tibeter ihren Widerstand organisieren, trifft beeindruckende Menschen – und stößt auf so manchn Ungereimtheit, die der chinesischen Regierung nicht schmecken wird. Und Shan weiß, was mit Menschen passiert, die sich gegen die Besatzungsmacht stellen. Eine Drahtseilakt.

Fazit

In den USA wurde das Buch mit dem renommiertesten Krimipreis, dem Edgar Allen Poe Award, ausgezeichnet. Aber dieses Buch ist so viel mehr als ein Krimi. Es entführt in eine fremde, mystische Welt. Man lernt ganz nebenbei viel über den Tibetischen Buddhismus, über das besetzte Tibet und den Kampf gegen die Besatzungsmacht China. Und damit ist es -leider- immer noch hoch aktuell. Absolut packend erzählt. Inzwischen gibt es übrigens schon neun Bände von Ermittler Shan.

  • Titel: Der fremde Tibeter
  • Autor: Eliot Pattison
  • Übersetzer: Thomas Haufschild
  • Erscheinungsjahr 2002
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10:3746618320
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Renzension: Der alte Mann und das Meer

In Zukunft möchte ich auf diesem Blog häufiger Bücher vorstellen. Und zwar nicht nur Bücher, die vielleicht gerade erst erschienen sind (die natürlich auch), sondern auch Klassiker und Bücher, die ich im Laufe der Zeit gelesen  und die mich begeistert haben.

Heute geht es um einen Klassiker der Weltliteratur. Ernest Hemingways “ Der alte Mann und das Meer.“

Worum es geht

Der Plot ist einfach: Ein kubanischer Fischer fährt zum Fischen aufs Meer. Nach langer Zeit gelingt es ihm endlich wieder, einen großen Fang zu machen. Aber bekommt er ihn trotz vieler Gefahren auch an Land? Kann er den Fang retten und damit auch sein eigenes Überleben sichern?

Daraus macht Hemingway eine Geschichte, die an Spannung kaum zu überbieten ist und zeigt, dass eine fesselnde Geschichte nicht unzählige Handlungsstränge und Protagonisten braucht.

Fazit

Hemingway hat für diesen Roman nicht umsonst den Pulizer Preis gewonnen und später auch den Literaturnobelpreis erhalten. Absolut empfehlenswert.

  • Titel: Der alte Mann und das Meer
  • Autor: Ernstest Hemingway
  • Übersetzer: Werner Schmitz
  • Erscheinungsjahr: 1914
  • ISBN-10:978-3-499-26767-3